Ich kenne beide Seiten der Kamera. Die eine, auf der du ein Lächeln
einfängst, das es genau eine Achtelsekunde lang gab. Und die andere,
auf der du um Mitternacht Ordner umbenennst, Links verschickst,
Verträgen hinterhertelefonierst und dich fragst, wann aus deiner
Leidenschaft eigentlich Verwaltung geworden ist.
Als Softwareentwickler wusste ich: Das geht besser. Die Werkzeuge
dafür gab es sogar schon. Aber sie waren verstreut über fünf Abos,
berechnet in Dollar und pro Funktion, und am Ende des Jahres hatte
das Hobby neben dem Beruf mehr gekostet, als es eingebracht hat.
Profi-Werkzeug darf kein Luxus sein. Nicht für die, die gerade erst anfangen.
Und nicht für die, die davon leben.
Also habe ich angefangen, das eine Tool zu bauen, das ich selbst
gesucht habe: Galerien, die sich wie ein Auftritt anfühlen. Verträge,
die unterschrieben zurückkommen. Ein Shop, der verkauft, während ich
fotografiere. Alles unter einer Marke, meiner. Und zu einem Preis,
über den man nicht nachdenken muss.
Daraus ist SEFODO geworden. Entwickelt in Bad Friedrichshall,
betrieben auf Servern in Deutschland, benutzt von mir selbst, bei
jedem einzelnen Shooting. Jede Funktion, die du findest, existiert,
weil sie irgendwem eine Nacht zurückgegeben hat.